Friedrich Emil Krauss

Als Sohn des Fabrikanten Karl Louis Krauss, der 1927 durch einen Verkehrsunfall in Dresden umBildbearbeitung: Günter Wolter, Berlins Leben kam, gelang es Friedrich Emil Krauss (geb. 29.3.1895) die verzinkten Blechwaren zum Markenartikel zu erheben. Er führte als Markenzeichen die Kraussmarke ein. Genial begabt und unermüdlich tätig, im kulturellen wie im technischen Bereich, gelangen ihm viele Beiträge und Erfindungen. Im Jahr 1937 waren es schon 500 Patente. Die wichtigsten Patente, z.B. dFoto Copyright: Günter Wolter, Berlin 2004er Explosionsschutz von Motorradtanks, die Waschmaschinen- und Wäscheschleuder-Patente, waren in seinem Besitz. Somit ist es nicht verwunderlich, wenn aus der ehemaligen "Blechschmiede" um 1935 diese Ganzmetallwaschmaschine "Turna 25" mit elektrischem Antrieb hervorging. Diese Waschmaschine war konstruktiv, von der ersten Dampfwaschmaschine "System Krauss" abgeleitet, enthielt aber weit reichende Veränderungen.

Dazu gehörte u.a. auch die in einem Kreuzgelenkrahmen drehbeweglich angebrachte Waschtrommel. Diese ist kardanisch gelagert und führt eine Drehbewegung um beide Rotationsachsen durch. Dies führt zu einer hohen Waschmechanik und guten Wäschereinigung. Der Kreuzgelenkrahmen wurde von dem seitlich angeflanschtem Elektromotor angetrieben und ließ sich bei Bedarf abnehmen und durch eine Kurbel ersetzen. So dass bei fehlen eines Stromanschlusses oder Stromausfall das Gerät weiter genutzt werden konnte. Das System der Bewegung der Trommel um zwei Achsen wurde mit Patent 573121 geschützt. Wahlweise konnte das Gerät in Kohle-, Gas oder Elektroheizung geliefert werden.

Kessel und Trommel waren aus verzinktem Eisenblech hergestellt. Das Gerät hatte als Oberteil ein Wasserschiff mit aufliegendem Deckel. In diesem wird das erste Spülwasser, durch Abwärme bei der Kochwäsche anfallend, bevorratet. Konstruktiv gehört zur Waschtrommel ein Schöpfrohr zum übergießen der Wäsche mit Waschlauge. Ein Prinzip wie es heute als innovative Entwicklung (Schöpfrippen) wieder Verwendung findet.

Wer sich für weitere Details zur Fimengeschichte der Firma Krauss interssiert für den könnte es sich lohnen den Artikel von Manfred Stoll, im PDF-Format zu lesen und die lange Ladezeit in Kauf zu nehmen. (pdf-Datei ca. 7 MB !)

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Krauss / Erzgbirge

   
 

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Homepage krauss-02.htm © erstellt: 02.11.2004 update: 28.11.2004 URL:http://www.oldieWash.de e-Mail: wolter-berlin@t-online.de